Mukluks: Von der Arktis direkt in den Kleiderschrank Wenn es draußen klirrend kalt wird, feiern sie Hochsaison: Mukluks. Doch was heute als stylischer Winterstiefel vermarktet wird, ist in Wahrheit eine der ältesten Schuhformen der Welt. Ein Stück lebendige Tradition, das den Sprung aus der eisigen Wildnis auf die urbanen Straßen geschafft hat. Muklus aus Kanada Ein Erbe der Arktis: Was sind Mukluks? Ursprünglich stammen Mukluks (das Wort stammt aus der Sprache der Inuit) aus den kältesten Regionen der Erde: Alaska, Nord-Kanada und Grönland. Historisch gesehen sind sie eng mit dem Mokassin verwandt und wurden traditionell aus einem einzigen Stück Leder oder Fell gefertigt. Die traditionelle Machart: Früher nutzten die Ureinwohner Rentier- oder Robbenfell, oft verziert mit kunstvollen Perlenstickereien, Lederfransen und kuscheligen Bommeln. Das Prinzip: Ein Mukluk ist im Kern ein weicher Schlupfstiefel, der die Wärme extrem gut speichert und dem Fuß gleichzeitig viel Bewegungsfreiheit lässt. Moderne Mukluks: Style trifft Ethik Seit die Modewelt die mollig weichen Stiefel für sich entdeckt hat, gibt es unzählige Neuinterpretationen. Dabei wird heute viel Wert auf Vielfalt und Tierschutz gelegt: Das Material: Neben klassischem Leder finden wir heute hochwertige Varianten aus Microsuede oder recycelten Textilien. Das Innenleben: Für das charakteristische „Barfuß-Gefühl im Winter“ sorgt meist ein flauschiges Futter aus Lammfell oder hochwertigem Kunstfell. Look & Feel: Ob dezent in Naturtönen oder auffällig mit Kunstfell-Besatz – Mukluks bringen sofort eine Prise Abenteuer-Look in jedes Winter-Outfit.